Künstliche Intelligenz (KI) in der Fertilitätsbehandlung

durch (embryologin).
Aktualisiert am 02/03/2026

Künstliche Intelligenz (KI) ist zu einer transformativen Kraft im Gesundheitswesen geworden, und ihre Integration in den Bereich der assistierten Reproduktion stellt einen bemerkenswerten Meilenstein dar. Der Einsatz dieser Technologie zielt darauf ab, auf die ständige Herausforderung zu reagieren, die Ergebnisse zu optimieren und die Erfolgsraten in den Kliniken zu verbessern.

Eine aktuelle Übersichtsstudie hat eingehend analysiert, wie KI diese Behandlungen revolutionieren kann. Diese Forschung wurde von den Autoren Pragati Kakkar, Shruti Gupta, Kasmiria Ioanna Paschopoulou, Ilias Paschopoulos, Ioannis Paschopoulos, Vassiliki Siafaka und Orestis Tsonis entwickelt.

Diese Experten gehören folgenden Institutionen an: Guy's Hospital (Guy's and St Thomas NHS Foundation Trust, Vereinigtes Königreich), Universität Ioannina (Griechenland), Nationale Technische Universität Athen (Griechenland) und Nationale und Kapodistrias-Universität Athen (Griechenland).

Spermienanalyse mit künstlicher Intelligenz

Was die Spermienanalyse betrifft, so hilft die durch künstliche Intelligenz bereitgestellte Technologie, die Samenprobe schneller und genauer zu bewerten:

  • Neue Algorithmen ermöglichen es, die Beweglichkeit und Lebensfähigkeit der Spermien automatisch zu analysieren.
  • Der Einsatz von KI hilft, menschliche Fehler während der Bewertung zu reduzieren.
  • Es gibt bereits Fortschritte, die den Einsatz von Smartphones einschließen, um die Spermienkonzentration auf automatisierte Weise zu berechnen.

Die Einbindung dieser Werkzeuge verbessert nicht nur die Effizienz im Labor, sondern sorgt auch für mehr Objektivität, bevor mit der Befruchtung der Eizelle fortgefahren wird.

Verbesserung der Eizellenselektion durch KI

Die Eizelle spielt eine grundlegende Rolle bei der Entwicklung des zukünftigen Embryos, daher ist ihre korrekte Auswahl ein kritischer Schritt.

  • Modelle der künstlichen Intelligenz können das Potenzial einer Eizelle zur Befruchtung anhand ihrer morphologischen Eigenschaften vorhersagen.
  • Darüber hinaus haben sie eine Genauigkeit von 86 % bei der Vorhersage dieses Befruchtungspotenzials und der anschließenden Embryonalentwicklung gezeigt.

Dank dieser Fortschritte erhält das Embryologie-Team eine grundlegende Unterstützung, um die Eizellen mit den höchsten Erfolgschancen auszuwählen.

Fortschritte mit KI bei der Auswahl des besten Embryos

Da der Transfer eines einzelnen Embryos zur gängigen Praxis geworden ist, ist es von entscheidender Bedeutung, Embryonen genau klassifizieren und diejenigen mit dem größten Erfolgspotenzial auswählen zu können.

  • Algorithmen der künstlichen Intelligenz sind in der Lage, zwischen einer korrekten Befruchtung und einer abnormalen zu unterscheiden.
  • Modelle der künstlichen Intelligenz haben auch das Potenzial vorherzusagen, welche Embryonen erfolgreich das Blastozystenstadium erreichen werden.
  • Sie helfen auch bei der Unterscheidung zwischen Embryonen mit normaler Genetik (euploid) und solchen mit Veränderungen (aneuploid). Die Sensitivität zur Vorhersage genetisch normaler Embryonen liegt je nach verwendeten Daten zwischen 75 % und 95 %.

Auf diese Weise ermöglicht die künstliche Intelligenz eine bessere Entscheidung bei der Frage, welcher Embryo am besten transferiert werden sollte.

KI würde personalisiertere Behandlungen ermöglichen

Präzisionsmedizin (die Informationen über die Gene, Proteine, die Umwelt und die Lebensgewohnheiten einer Person nutzt) und künstliche Intelligenz verbinden sich, um maßgeschneiderte Strategien für die besondere Situation jedes Patienten zu entwickeln. KI-basierte Diagnosetools integrieren eine große Menge an Daten, um präziser zu sein:

  • Sie erstellen personalisierte Behandlungspläne, die die Krankengeschichte, die Genetik und die Reaktionen auf frühere Behandlungen berücksichtigen.
  • Sie minimieren die „Trial-and-Error“-Methode bei der Auswahl von Medikamenten.
  • Sie ermöglichen die Überwachung und Anpassung von Behandlungsplänen in Echtzeit.

All dies trägt dazu bei, die globale Patientenversorgung zu verbessern und die Chancen auf eine fortlaufende Schwangerschaft zu erhöhen.

Herausforderungen und Ethik bei der Anwendung

Trotz des großen Potenzials bringt die rasche Integration künstlicher Intelligenz in das Gesundheitswesen ethische und rechtliche Herausforderungen mit sich, die Aufmerksamkeit erfordern:

  • Es ist unerlässlich, den Datenschutz und die Sicherheit sensibler Daten der Patienten zu gewährleisten.
  • Verzerrungen in den Algorithmen müssen vermieden werden, damit es nicht zu Ungleichheiten bei den Behandlungen kommt.
  • Es ist notwendig, dass die von der KI getroffenen Entscheidungen transparent und nachvollziehbar sind.
  • Derzeit wird weltweit eine spezifische und strenge Regulierung gefordert, um einen ethischen und verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

Die gemeinsame Anstrengung von KI-Entwicklern und medizinischem Fachpersonal wird der Schlüssel sein, damit diese Technologien zuverlässig, transparent und auf die Patientenversorgung ausgerichtet sind.

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Literaturverzeichnis

Kakkar P, Gupta S, Paschopoulou KI, Paschopoulos I, Paschopoulos I, Siafaka V, Tsonis O. The integration of artificial intelligence in assisted reproduction: a comprehensive review. Front Reprod Health. 2025 Mar 20;7:1520919. doi: 10.3389/frph.2025.1520919. PMID: 40182958; PMCID: PMC11965653. (Sehen)

Autor

 Silvia Azaña Gutiérrez
Silvia Azaña Gutiérrez
Embryologin
Hochschulabschluss in Gesundheitsbiologie an der Universität von Alcalá und Spezialisierung in klinischer Genetik an derselben Universität. Master-Abschluss in Assistierter Reproduktion von der Universität Valencia in Zusammenarbeit mit den IVI-Kliniken. Mehr über Silvia Azaña Gutiérrez
Zulassungsnummer: 3435-CV

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