Methoden und Kosten der Behandlungen in der assistieren Reproduktion

durch (gynäkologin), (Ärztliche leitung bei reproclinic), (gynäkologe), (embryologin) Und (embryologin).
Aktualisiert am 04/12/2025
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Die Assistierte Reproduktion besteht aus einer Reihe von medizinischen Verfahren, die bei Fruchtbarkeitsproblemen helfen schwanger zu werden. Dabei wird dem Kinderwunsch medizinisch nachgeholfen.

Derzeit leiden zwischen 12%-18% der Paare mit Kinderwunsch an Unfruchtbarkeit, wobei 50% der Ursachen männlicher Herkunft und 50% weiblicher Herkunft sind. Es können auch beide Partner unfruchtbar sein.

Jedoch gibt es noch weitere Gruppen von Menschen, die assistierte Reproduktionstechniken (ART) benötigen, um Eltern zu werden: alleinstehende Männer und Frauen sowie gleichgeschlechtliche Paare.

Die heutzutage wichtigsten verfügbaren Methoden der assistierten Reproduktion sind die künstliche Befruchtung und die In-vitro-Fertilisation (IVF), die unter anderem mit Techniken wie der Spende von Eizellen- und Samen oder der Präimplantationsdiagnostik (PID) kombiniert werden können.

Im Anschluss finden Sie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Punkten, die wir in diesem Artikel behandeln.

Assistierte Reproduktion

Das Konzept der assistierten Reproduktion beruht auf eine Reihe von Methoden und Behandlungen, die den natürlichen Prozess der Reproduktion ersetzen, um somit die Schwangerschaft zu erleichtern.

Je nach Ursache und Ursprung der Unfruchtbarkeit haben Fachleute für assistierte Reproduktion oder Kinderwunschbehandlungen (Gynäkologen und Embryologen) mehr oder weniger Einfluss auf das männliche und weibliche Fortpflanzungssystem.

Im Allgemeinen ist es möglich, in jeden Teil des Fortpflanzungsprozesses einzugreifen; am meisten wird aber in folgende eingegriffen:

Die assistierte Reproduktion zielt darauf ab, jede dieser natürlich vorhandenen Barrieren zu schützen. Dabei bedienen sich Fachleute hormoneller Medikamente und mehr oder weniger komplexer Techniken wie künstliche Befruchtung, intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), Embryokultur usw.

Darüber hinaus hat die assistierte Reproduktion große Fortschritte gemacht; heutzutage ist es möglich, Gameten von Spendern zu nutzen, falls man aufgrund der Gefahr der Krankheitsübertragung keine biologischen Kinder bekommen kann oder keine eigenen Gameten hat.

Geschichte der assistierten Reproduktion

Bis fast Ende des 20. Jahrhunderts mussten Menschen mit Fruchtbarkeitsproblemen entweder aufgeben oder auf Adoption zurückgreifen, wenn sie eine Familie gründen wollten.

Ab 1978 änderte sich dies alles mit der Geburt von Louise Brown, dem ersten „Retortenbaby", und sterile Menschen sahen in der assistierten Reproduktion die Lösung ihrer Fruchtbarkeitsprobleme.

Die Technik, die diese erste Geburt ermöglichte, war die IVF. Dem Patienten wurde eine Eizelle entnommen und diese wurde im Labor mit dem Spermium in der Petrischale vereinigt. Der befruchtete Embryo teilte sich in bis zu vier Zellen auf und wurde der Mutter erneut eingesetzt.

Zunächst hatten die Kinderwunschbehandlungen keine hohen Erfolgsraten. Im Laufe der Jahre wurden jedoch verschiedene Techniken perfektioniert, spezialisierte Fachleute auf diesem Gebiet ausgebildet und immer mehr Kinder dank der Reproduktionsmedizin weltweit geboren.

Luise Brown, das erste Baby das durch IVF entstand, ist selbst vor kurzem auf natürlichem Wege Mutter geworden. Das beweist, dass der Einsatz von Reproduktionsmedizin nicht zur Geburt unfruchtbarer Kinder führt.

Wann assistierte Reproduktionstechniken nötig sind

Damit ein Paar als unfruchtbar gilt, muss mindestens ein Jahr mit ungeschütztem Sex vergangen sein, ohne dass sich eine Schwangerschaft eingestellt hat. Diese Zeit verkürzt sich jedoch auf 6 Monate, wenn die Frau über 36 Jahre alt ist.

Wenn es jedoch offensichtliche Fruchtbarkeitsstörungen gibt, wie z.B. Gebärmutterfehlbildungen oder genetische Veränderungen, gibt es keinen Grund, solange zu warten.

In beiden Fällen sollte das Paar sich in ein Kinderwunschzentrum überweisen lassen, um eine Fruchtbarkeitsuntersuchung durchzuführen und die möglichen Ursachen für ihre Unfruchtbarkeit herauszufinden.

Im Allgemeinen gibt es folgende Störungen in der Fruchtbarkeit von Männern und Frauen:

Männliche Infertilität
schlechte Samenqualität, fehlende Spermien, genetische Veränderungen in den Spermien, etc.
Weibliche Infertilität
Störungen im Menstruationszyklus, verminderte Menge und/oder Qualität der Eizellen, Probleme bei der Embryoneneinistung, etc.

Außerdem wird bei Erbkrankheiten empfohlen, nicht auf natürlichem Wege schwanger zu werden und gleich in eine Klinik zu gehen, um eine Gendiagnostik durchzuführen.

Unter anderem müssen auch alleinstehende Frauen und lesbische Paare auf die assistierte Reproduktion zurückgreifen um Mütter zu werden. Dazu benötigen sie eine Kinderwunschbehandlung mit Samenspende.

Alleinstehenden Männern und schwulen Paaren bleibt dagegen nur die Leihmutterschaft, um Nachwuchs zu bekommen. Die Leihmutterschaft ist in Deutschland, der Schweiz und Österreich jedoch verboten.

Methoden in der assistierten Reproduktion

Das oberste Ziel von Kinderwunschbehandlungen ist eine Schwangerschaft mit der daraus resultierenden Geburt eines gesunden Kindes.

Der wissenschaftliche Fortschritt sowie neue Technologien ermöglichen es, die Anzahl der Reproduktionsbehandlungen kontinuierlich zu erhöhen und gleichzeitig bestehende Verfahren und Methoden zu verbessern.

Mit ihren Vor- und Nachteilen sind die künstliche Befruchtung und die In-vitro-Fertilisation die am häufigsten verwendeten Methoden der assistierten Reproduktion.

Die Wahl zwischen den Methoden hängt grundsätzlich von der Art der Unfruchtbarkeit und der ärztlichen Indikation ab.

Als erstes wird immer die einfachste und am wenigsten invasive Methode ausprobiert. Liegt eine schwerwiegende Unfruchtbarkeitsursache vor oder stellt sich nach mehreren Versuchen keine Schwangerschaft ein, sucht der Spezialist nach aufwändigeren Reproduktionsmethoden.

Als nächstes erklären wir die wichtigsten Methoden der assistierten Reproduktion- von den einfacheren bishin zu den aufwändigeren Methoden.

Künstliche Befruchtung

Die künstliche Befruchtung, auch unter dem Begriff Insemination bekannt, kommt der natürlichen Befruchtung am nächsten und ist zugleich auch die einfachste Methode. Sie besteht darin, Sperma in den weiblichen Genitaltrakt, in der Regel in die Gebärmutter, einzuführen, so dass eine Befruchtung - wie in einer natürlichen Schwangerschaft- in den Eileitern erfolgen kann.

Die künstliche Befruchtung gilt als eine einfache Methode die nur aus folgenden Schritten besteht:

  1. Follikelstimulation um die Follikelentwicklung zu unterstützen und den Eisprung auszulösen
  2. Spermienaufbereitung im Labor
  3. Einführung von Sperma mit einer Kanüle zur Insemination

Die Insemination kann mit Sperma von einem Paar oder mit Sperma von einem Spender durchgeführt werden, so dass sowohl heterosexuelle Paare als auch alleinstehende oder lesbische Frauen diese Methode anwenden können.

In-vitro-Fertilisation (IVF)

Es handelt sich um eine Methode der assistierten Reproduktion, die darin besteht, eine Eizelle und ein Sperma im Labor miteinander zu vereinigen, um einen Embryo zu erzeugen, der später in die Gebärmutter der Frau übertragen werden kann. Im Gegensatz zur künstlichen Befruchtung ist die IVF eine hochkomplexe Technik.

Es gibt zwei Arten von IVF, je nachdem, wie die Befruchtung im Labor durchgeführt wird:

Klassische IVF
die Eizelle wird auf einem Kulturteller mit dem Sperma in Kontakt gebracht, so dass die Befruchtung selbstständig erfolgen kann.
ICSI
es wird ein Spermium ausgewählt und mittels einer Injektionsnadel in die Eizelle eingeführt, so dass die Befruchtung praktisch "erzwungen" wird.

In beiden Fällen ist das IVF-Verfahren wie folgt:

  1. Kontrollierte Stimulation der Eierstöcke, so dass mehrere Eier in einem einzigen Zyklus reifen
  2. Follikelpunktion zur Entfernung von Eizellen aus dem Eierstock
  3. Spermienaufbereitung im Labor
  4. Befruchtung im Labor (mit klassischer IVF oder ICSI)
  5. Embryokultur und -entwicklung
  6. Transfer von Embryonen in die Gebärmutter

Der in der IVF verwendete Samen kann entweder Partner- oder Spendersamen sein. Das Gleiche gilt für die Eizellen: Wenn Sie Ihre eigenen Eizellen nicht verwenden können, können Sie Spendereizellen in der Behandlung verwenden, als Eizellspende bekannt.

Bei lesbischen Paaren gibt es eine zusätzliche Art der IVF, die als ROPA-Methode oder Reciprocal IVFbekannt ist. Sie besteht darin, die Eizellen einer der Frauen des Paares zu verwenden, während die erhaltenen Embryonen auf die andere Frau übertragen werden.

So können beide am Prozess teilnehmen, entweder durch die Bereitstellung des genetischen Materials (der Eizellen) oder durch die Durchführung der Schwangerschaft.

Präimplantationsdiagnostik (PID)

Derzeit ermöglicht ART auch die genetische Diagnostik von Embryonen während der IVF-Behandlung.

Dazu werden eine oder mehrere Zellen aus dem Embryo entnommen und auf Chromosomenveränderungen oder Genmutationen untersucht.

Schließlich werden genetisch gesunde Embryonen für den Transfer in die Gebärmutter der Frau ausgewählt und solche mit Anomalien verworfen.

Leihmutterschaft

Leihmutterschaft ist eine Methode der assistierten Reproduktion bei der sich eine Frau bereit erklärt, das Kind einer anderen Person auszutragen.

Folgende Personen können auf diese Methode zurückgreifen:

Diese Reproduktionsmethode hat mehrere Debatten auf dem Gebiet der Bioethik ausgelöst, und in Deutschland ist sie aufgrund der Gesetzeslage nicht zulässig.

Personen, die diese Methode benötigen, müssen in ein anderes Land reisen, dessen Gesetzgebung diese Methode ermöglicht.

Kosten

Die Kosten für Behandlungen der assistierten Reproduktion hängen hauptsächlich von der verwendeten Technik, dem Land, in dem sie durchgeführt werden, und dem Zentrum für assistierte Reproduktion ab.

In Spanien kann eine künstliche Befruchtung etwa 700–1.700 € kosten. Diese Preisspanne für künstliche Befruchtung liegt daran, dass jede Kinderwunschklinik ihre eigenen Preise festlegt, welche Leistungen im Paket enthalten sind und woher die Samenprobe stammt. Zusätzlich müssen die Kosten für die Hormonmedikation berücksichtigt werden, die je nach erforderlicher Dosierung einen zusätzlichen Aufwand von 250–600 € darstellen.

Im Vergleich dazu ist die IVF teurer. In diesem Fall kostet eine IVF mit eigenen Eizellen und eigenem Sperma etwa 3.500–5.500 €, zuzüglich 1.000–1.200 € für die Hormonmedikation. Bei einer IVF mit Eizellspende steigt der Preis auf 4.500–9.000 €.

Die Kosten in den Vereinigten Staaten hingegen sind aufgrund ihrer privaten Gesundheitsversorgung viel höher. Unter Berücksichtung des Bundesstaates kostet im Allgemeinen eine künstliche Befruchtung zwischen 300 und 1.000 Dollar, während die IVF zwischen 10.000-20.000 Dollar kosten kann.

Es muss berücksichtigt werden, dass die Preise ansteigen, wenn zusätzliche Techniken wie PID oder Eizellen- und/oder Samenspende erforderlich sind. Aus diesem Grund wird empfohlen, vor Behandlungsbeginn einen Kostenvoranschlag anzufordern und sich über die Leistungen, die nicht im Preis inbegriffen sind, gut zu informieren.

Die assistierte Reproduktion erfordert, wie jede medizinische Behandlung, dass Sie der Professionalität der Ärzte und der Klinik, die Sie wählen, vertrauen, denn natürlich ist jede von ihnen anders.

Deshalb schickt ihnen dieses "Tool" einen personalisierten Bericht mit allen wichtigen Angaben zu Ihrer nötigen Behandlung, den Kliniken in Ihrer Nähe sowie deren Kostenvoranschläge zu. Außerdem finden Sie wertvolle Tipps zu Ihrem ersten Besuch in der Kinderwunschklinik.

Im Allgemeinen sind in deutschen Kinderwunschkliniken die Kosten für Medikamente nicht inbegriffen, so dass der Patient mit diesen zusätzlichen Kosten rechnen muss, die in der Regel bei rund 1.000€ liegen.

Übernimmt die Krankenkasse Kinderwunschbehandlungen?

Damit über die Krankenkasse abgerechnet werden kann, müssen einige Bedingungen erfüllt werden. Außerdem werden nur bestimmte Behandlungen von der Krankenkasse übernommen und der Versicherte muss 50% der Kosten übernehmen.

Voraussetzungen für eine Kostenübernahme:

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