Die Eizellspende ist ein uneigennütziger Akt, bei dem eine gesunde junge Frau beschließt, einen kleinen Teil ihrer Eizellen an eine Kinderwunschklink oder Eibank zu spenden.
Ziel dieser anonymen und solidarischen Spende ist es, dass andere Frauen oder Paare mit Unfruchtbarkeitsproblemen diese gespendeten Eizellen erhalten und so die gewünschte Schwangerschaft erreichen können.
Sind alle erforderlichen Tests der Eizellspenderinnen bestanden, besteht das Verfahren im Wesentlichen aus zwei Schritten:
Um die während des Prozesses auftretenden Unannehmlichkeiten auszugleichen, erhalten die Eizellspenderinnen eine finanzielle Entschädigung von der Klinik.
Im Anschluss finden Sie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Punkten, die wir in diesem Artikel behandeln.
Die Eizellspende ist für einige Frauen oft die einzige Alternative, um schwanger und somit Mütter zu werden.
Daher sollte die Hauptmotivation für Eizellspenderinnen darin bestehen, diesen Frauen, von denen viele an Krebs oder vorzeitigem Eierstockversagen gelitten haben, selbstlos und solidarisch zu helfen.
Jedoch sollte beachtet werden, dass in Deutschland dieses Verfahren laut Embryonenschutzgesetz verboten ist. Wer eine Eizellspende in Anspruch nehmen möchte, muss ins Ausland reisen unter Voraussetzung, dass dies im jeweiligen Land gesetzlich erlaubt ist. Eines dieser Länder, das Eizellspende erlaubt und über das wir in diesem Artikel reden werden, ist das Lieblingsurlaubsland der Deutschen: Spanien.
Vor dem Besuch der Kinderwunschklink müssen Frauen, die bereit sind, ihre Eizellen zu spenden, prüfen, ob sie die Anforderungen erfüllen, um zu spenden. Diese werden im Folgenden erläutert:
Der Prozess der Eizellspende beginnt mit einem ersten Besuch der potenziellen Spenderin in der Klinik, um alle Informationen über den Prozess zu erhalten und eventuelle Zweifel zu beseitigen. Dieser erste informative Besuch ist für die zukünftige Spenderin komplett unverbindlich. Das Klinikpersonal führt nur ein Gespräch und überprüft, ob die Kandidatin alle Voraussetzungen für eine Eizellspende erfüllt.
Wenn ja, und die Kandidatin ist bereit zu spenden, wird eine Einverständniserklärung unterzeichnet, so dass der gesamte Prozess beginnen kann.
Es sei darauf hingewiesen, dass die Frau an dieser Stelle noch keine Eizellspenderin geworden ist, da sie zunächst alle notwendigen medizinischen Tests bestehen muss, die wir im nächsten Abschnitt besprechen.
Bei der IVF mit Eizellenspende kommen die häufigsten Fragen und Zweifel aus. Transparenz ist eine unserer strengen Kriterien, wenn es darum geht Kliniken zu empfehlen. Sie können dieses "Tool" verwenden, um Kliniken auszusuchen, die unseren strengen Qualitätskriterien entsprechen; außerdem erhalten Sie einen Bericht mit allen Einzelheiten um Ihre Fragen zu beantworten.
Folgende medizinischen und psychologischen Tests müssen Spenderinnen bestehen:
Sobald festgestellt wurde, dass die Kandidatin die Anforderungen erfüllt und körperlich und seelisch auf die Spende vorbereitet ist, erhält sie einen Termin beim Gynäkologen und beginnt die Behandlung.
Bei der Behandlung zur Gewinnung der Eier werden zuerst die Eierstöcke stimuliert und anschließend eine Follikelpunktion gemacht, um die Eier mittels Absaugung zu entnehmen.
In den meisten Kliniken besuchen die Eizellspenderinnen zuerst einen Workshop, in dem die Krankenschwestern erklären, wie man Medikamente verabreicht und alle behandlungsrelevanten Fragen beantworten.
Die Follikelstimulation besteht darin, hormonelle Medikamente zu verabreichen um die Entwicklung zahlreicher Follikel in den Eierstöcken der Spenderin zu provozieren. Anders ausgedrückt können die Eierstöcke mehrere Eierstockfollikel gleichzeitig produzieren und reifen und so ist es möglich, eine hohe Anzahl von Eizellen in der Punktion zu erhalten.
Dazu muss die Spenderin sich selbst täglich nach Vorgaben des Gynäkologen die hormonellen Medikamente durch Injektionen verabreichen.
Die Vorgaben zur Stimulation sind für jede Frau anders. Im Allgemeinen dauert die Stimulation der Eierstöcke in der Regel etwa 8-10 Tage.
Während dieser Zeit muss die Spenderin alle zwei Tage in die Klinik kommen, um die Stimulation zu überprüfen. Der Gynäkologe überprüft das Follikelwachstum und den besten Tag für die Eizellentnahme.
Die Eierstock- oder Follikelpunktion ist ein sehr einfacher chirurgischer Eingriff, um die Eizellen der Spenderin zu entnehmen. Sie wird unter Narkose durchgeführt und dauert ca. 30 Minuten.
Während der Operation sticht der Gynäkologe vorsichtig die Follikel und saugt die Flüssigkeit von innen heraus an, wo sich die reifen Eizellen befinden.
Die Frau ruht sich dann eine Weile im Aufwachraum aus, aber es ist kein Krankenhausaufenthalt erforderlich. Daher kann die Eizellspenderin noch am selben Tag, einige Stunden nach der Punktion, nach Hause gehen und gewohnt ihrem Alltag nachgehen. Etwa zwei Wochen nach der Eizellspende beginnt bei der Spenderin ihre Periode wieder, was das Ende des Spendezyklus und den Beginn eines neuen Menstruationszyklus markiert.
In erster Linie muss sich die Eizellspenderin darüber im Klaren sein, dass die Spende von Gameten eine freiwillige, uneigennützige und anonyme Handlung ist. In keinem Fall lernt sie die Empfänger kennen; ebenso wenig das Kind das aus der Spende hervorgeht.
Da in Spanien der Verkauf von Eizellen verboten ist, erhalten die Spenderinnen eine finanzielle Entschädigung, die zwischen 800 und 1000€ liegt. Dieser Betrag wird vom spanischen Gesundheitsministerium festgelegt und für die möglichen Risiken und Unannehmlichkeiten, die sich aus dem Spendenprozess ergeben, gewährt.
Mit diesem Geldbetrag werden die Kosten für Klinikaufenthalte, mögliche Fehlzeiten in der Arbeit, die Beschwerden durch die Nebenwirkungen der Medikamente, etc. kompensiert. Unter keinen Umständen sind Kliniken in der Lage, mehr Geld an die Spenderinnen zu zahlen. Die meisten Eizellspenderinnen berichten von einer positiven Erfahrung im Ovodonationsprozess, da die Risiken gering sind und die Zufriedenheit, anderen Frauen zu helfen, sehr groß ist.
Nach dem spanischen Gesetz zur assistierten Reproduktion kann eine Frau so oft Eizellen spenden, wie sie will, bis durch sie 6 Neugeborene in Spanien zur Welt kommen. Dazu gehören auch die eigenen Kinder der Spenderin.
Die meisten Menschen sehen die Eizellspende als eine Möglichkeit, zusätzliches Geld zu verdienen. Was Sie jedoch erhalten, ist eine finanzielle Entschädigung für die Unannehmlichkeiten und möglichen Risiken. Die größte Zufriedenheit, die eine Spenderin nach Abschluss des gesamten Prozesses empfindet, ist die, einer anderen Person geholfen zu haben, ein Kind zu bekommen.
Die Risiken, die sich aus dem Spendenprozess ergeben können, entstehen vor allem durch die Stimulation der Eierstöcke und die Follikelpunktion. Obwohl sie pünktlich erfolgt und vermieden werden kann, kann eine schlecht kontrollierte hormonelle Stimulation zu einem ovariellen Hyperstimulationssyndrom (OHSS) führen.
Andererseits ist die Follikelpunktion, obwohl sie eine einfache Technik ist, eine Operation, die unter Narkose durchgeführt wird und daher nicht völlig risikofrei ist.
In Deutschland ist keine Eizellenspende möglich. Von daher kann auch die Schwester für Sie nicht spenden.
Im Ausland wie Spanien sind Spenden völlig anonym. Ihr Kinderwunschzentrum wählt die Spenderin anhand ihrer Blutgruppe und Ihrer Hauptmerkmale wie Hautfarbe, Größe, Hautfarbe, Haare und Augen aus.
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