Die Perimenopause, auch als Prämenopause bekannt, ist der Übergang zwischen den fruchtbaren und unfruchtbaren Lebensabschnitt der Frau: die Menopause.
Während dieser Phase, die normalerweise zwischen dem 45-50. Lebensjahr beginnt, werden die Menstruationszyklen der Frau unregelmäßiger und es tauchen noch andere typische Symptome auf.
Trotzdem kommt es bei Frauen in der Perimenopause immer noch zum Eisprung, so dass eine Schwangerschaft möglich wäre, wenn nicht entsprechend verhütet wird.
Im Anschluss finden Sie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Punkten, die wir in diesem Artikel behandeln.
Die Begriffe Perimenopause und Prämenopause werden in verschiedenen Kontexten für denselben Prozess verwendet: Die Phase vor der Menopause.
Die beiden Konzepte bedeuten jedoch nicht dasselbe. Den Unterschied erklären wir im folgenden Abschnitt:
Es ist zu beachten, dass die Menopause selbst die letzte Regelblutung im Leben einer Frau darstellt und tritt im Durchschnitt ab dem 51. Lebensjahr auf.
Um zu bestätigen, dass es sich eindeutig um die letzte Menstruationsblutung handelt, müssen mindestens 12 Monate ohne Regelblutung vergangen worden sein. Dieser Zeitpunkt markiert das Ende der Perimenopause und den Beginn der postmenopausalen Phase der Frau.
Der Beginn der Prämenopause wird von den Hormonen bestimmt, die den Menstruationszyklus regulieren: Östrogen und Progesteron. Diese Hormone werden ab dem Eintritt in die Pubertät von den Eierstöcken produziert.
Je näher die Menopause rückt, umso mehr nimmt die ausgeschüttene Menge dieser Hormone nach und nach ab; dies ist auf die Alterung der Eierstöcke zurückzuführen, was zu Schwankungen des Menstruationszyklus führt
Die Abnahme von Östradiol ist die Hauptursache der Prämenopause und sorgt für das Erscheinen typischer Symptome.
Zusätzlich zur verminderten Hormonproduktion sind weitere Veränderungen im weiblichen Fortpflanzungssystem mit Einsetzen der Perimenopause folgende:
Wenn Sie wissen wollen, wie der Menstruationszyklus abläuft, lesen Sie hier weiter: Was passiert im Menstruationsyklus?
Die Anzeichen und Symptome die bei Eintreten der Menopause bei der Frau auftreten können sind sehr verschieden. Die typischsten Symptome der Perimenopause, d.h. des Frühstadiums, sind jedoch die folgenden:
Dabei kommt es von Frau zu Frau zu mehr oder weniger stark ausgeprägten Symptomen.
Im Hinblick auf das Auftreten der im vorigen Abschnitt erwähnten prämenopausalen Symptome wird ein Frauenarztbesuch empfohlen, so dass die Frau mit den entsprechenden Massnahmen beginnen kann.
Bei jungen Frauen oder bei stark ausgeprägten Symptomen wendet der Arzt bei Bedarf eine Hormonersatztherapie (HRT) an, um das Hormondefizit auszugleichen und die mit dem prämenopausalen Stadium verbundenen Beschwerden zu lindern.
Zusätzlich wird empfohlen, dass Frauen einige kleine Veränderungen in ihrem Lebensstil vornehmen, um sich in dieser neuen Phase besser zu fühlen. Diese zählen wir im folgenden Absatz auf:
Bevor Sie mit einer Behandlung mit Vitaminkomplexen oder Kräutern beginnen, ist es wichtig, Ihren Arzt zu befragen, da er oder sie Sie bei der Frage, wie Sie Ihre Lebensqualität verbessern können, am besten beraten kann.
Wie wir bereits erwähnt haben, kann der Eintritt in die Wechseljahre erst dann bestätigt werden, wenn mindestens 12 Monate ohne Periode verstrichen sind.
In der Perimenopause treten sporadische und willkürliche Eisprünge auf, die schwer vorherzusehen sind. Daher ist eine natürliche Schwangerschaft noch nicht zu 100% ausgeschlossen, wenn das Paar ungeschützten Geschlechtsverkehr hat.
Für betroffene Frauen ist es jedoch schwierig, schwanger zu werden, da die Ovarialreserve gering ist und das Reproduktionssystem altert. Bei Kinderwunsch müssen daher Frauen die sich in der Perimenopause befinden oder schon fortgeschritteneren Alters sind in den meisten Fällen auf eine Eizellenspende im Ausland zurückgreifen.
Die IVF mit Spendeeier ist womöglich eine der Behandlungen, die am meisten Fragen aufwirft. Transparenz ist eines unserer strengen Auswahlkriterien when es darum geht, unsereren Lesern Kinderwunschkliniken zu empfehlen. Hier können Sie sich Ihren eigenen Fruchtbarkeitsbericht erstellen und damit Kliniken heraussuchen, die unsere Qualitätsrichtlinien erfüllen und erhalten am Ende einen persönlichen Bericht basierend auf Ihren Präferenzen sowie Antworten auf Ihre Fragen.
Dank dieser Kinderwunschbehandlung und einer Hormonbehandlung zur Verdickung der Gebärmutterschleimhaut können Frauen heutzutage mit fast 50 noch schwanger werden.
Die Perimenopause ist der Zeitraum um die Menopause herum, bei der 12 Monate ohne einsetzende Regelblutungen vergehen. Während dieser Zeit kann eine Frau einige Symptome, einschließlich Menstruationsunregelmäßigkeiten, bemerken, mit einer allgemeinen Tendenz, dass die Zyklen länger dauern. Darüber hinaus können andere Symptome wie Hitzewallungen, Schlaflosigkeit oder Scheidentrockenheit auftreten, die unter anderem auf die Abnahme des Östrogenspiegels im Blut zurückzuführen sind.
In Bezug auf die Fruchtbarkeit können Frauen bis zum endgültigen Eintritt der Wechseljahre spontan schwanger werden, obwohl die Chancen auf eine spontane Schwangerschaft mit zunehmendem Alter der Frau und dem Näherrücken der Wechseljhare erheblich abnehmen. Der Grund für diese Empfängnisschwierigkeiten liegt in der Abnahme der Eizellenzahl, die mit einer Verschlechterung der Eizellqualität und einem immer höheren Prozentsatz von Aneuploidien oder genetischen Veränderungen der verbleibenden Eizellen einhergeht. All diese Faktoren machen eine spontane Schwangerschaft und sogar eine Schwangerschaft mit assistierten Reproduktionstechniken extrem schwierig.
In vielen Fällen ist die Möglichkeit einer Schwangerschaft mit eigenen Eizellen so gering, dass die einzige Möglichkeit, sie zu erreichen, die Eizellspende ist. Diese Technik löst den Hauptfaktor, der die Schwangerschaft in der Perimenopause erschwert, nämlich den Eizellenfaktor, und bietet Frauen, die sich in dieser Zeit befinden, viele Schwangerschaftschancen.
Die Übergangsphase zur Menopause kann bei jeder Frau unterschiedlich verlaufen. In einigen Fällen beginnt die Perimenopause bereits vor dem 40. Lebensjahr, und die vormenopausalen Symptome können bis zu etwa 10 Jahre andauern.
In anderen Fällen treten die prämenopausalen Symptome erst wenige Monate vor dem Ausbleiben der Menstruation auf.
In der Regel dauert die Perimenopause bei Frauen jedoch zwei bis drei Jahre.
Die Perimenopause oder Prämenopause ist die Übergangsphase zur Menopause. Diese Phase erstreckt sich in der Regel zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr.
Unregelmäßigkeiten im Menstruationszyklus sind in diesen Jahren das häufigste Symptom der Perimenopause. Die Menstruationsstörungen in dieser Phase sind auf den Rückgang der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron zurückzuführen.
Neben den Menstruationsstörungen können bei Frauen auch Hitzewallungen, nachlassendes sexuelles Verlangen, Blähungen im Bauchraum usw. auftreten.
Die häufigste Phase der Perimenopause liegt etwa zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr. Allerdings kann es von Frau zu Frau zu Abweichungen kommen.
Die wichtigsten Hormone, die zur Beurteilung der Eierstockreserve und zur Einschätzung verwendet werden, ob sich eine Frau kurz vor der Menopause befindet, sind FSH und AMH (Anti-Müller-Hormon).
Als Richtwert gilt, dass FSH-Konzentrationen über 10 mIE/ml in der Regel mit einer verminderten Eierstockreserve in Verbindung gebracht werden. Bei AMH deuten Werte unter 0,6 ng/ml auf eine geringe Eierstockreserve hin.
Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie im folgenden Artikel: Zweck des Anti-Müller-Hormons in der Fruchtbarkeitsuntersuchung.
Die Wechseljahre sind ein neuer Lebensabschnitt im Leben einer Frau, der das Ende ihrer fruchtbaren Jahre einleitet. Lesen Sie hier weiter wenn Sie mehr darüber lesen wollen: Die Wechseljahre der Frau.
Möchten Sie schwanger werden und zeigen Anzeichen von Prämenopause, kann eine Eizellenspende in diesem Fall die Lösung sein. Wenn Sie wissen möchten, was genau in einer Eizellenspende passiert, haben wir diesen Artikel für Sie: IVF mit Eizellenspende.
Wir bemühen uns, Ihnen Informationen von höchster Qualität zu liefern.
🙏 Bitte teilen Sie diesen Artikel, wenn er Ihnen gefallen hat. 💜💜 Helfen Sie uns, weiterzumachen!
Gail A Greendale, Carol A Derby, Pauline M Maki. Perimenopause and cognition. Obstet Gynecol Clin North Am. 2011 Sep;38(3):519-35. doi: 10.1016/j.ogc.2011.05.007 (Sehen)
Joyce T Bromberger, Cynthia Neill Epperson. Depression During and After the Perimenopause: Impact of Hormones, Genetics, and Environmental Determinants of Disease. Obstet Gynecol Clin North Am. 2018 Dec;45(4):663-678. doi: 10.1016/j.ogc.2018.07.007 (Sehen)
Lara Delamater, Nanette Santoro. Management of the Perimenopause. Clin Obstet Gynecol. 2018 Sep;61(3):419-432. doi: 10.1097/GRF.0000000000000389 (Sehen)
Mara Ulin, Mohamed Ali, Zunir Tayyeb Chaudhry, Ayman Al-Hendy, Qiwei Yang. Uterine fibroids in menopause and perimenopause. Menopause. 2020 Feb;27(2):238-242. doi: 10.1097/GME.0000000000001438 (Sehen)
Nanette Santoro. Perimenopause: From Research to Practice. J Womens Health (Larchmt). 2016 Apr;25(4):332-9. doi: 10.1089/jwh.2015.5556 (Sehen)