IUI, IVF & Co: So verhalten Sie sich nach der Behandlung

durch (embryologin), (gynäkologe), (invitra staff) Und (gynäkologin).
Aktualisiert am 08/07/2020
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Die Wartezeit (Beta-Wartezeit) ist der Zeitraum, der vom Ende der assistierten Reproduktionsbehandlung bis zum Schwangerschaftstest vergeht.

Diese Phase dauert etwa 2 Wochen. In dieser Zeit achten alle Frauen sehr intensiv auf jedes Symptom, das ihnen einen Hinweis darauf geben könnte, ob die Kinderwunschbehandlung erfolgreich war.

Zudem kommen bei Paaren während der Wartezeit viele Gefühle und Sorgen auf, da sie oft nicht wissen, welche Schritte sie in dieser Phase beachten sollten. Daher suchen die Patienten nach Ratschlägen und Empfehlungen von Spezialisten, um diese Wartezeit bis zum Schwangerschaftstest bestmöglich zu überstehen.

Im Anschluss finden Sie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Punkten, die wir in diesem Artikel behandeln.

Die zwei Wartewochen

Von der Übertragung des Samens mithilfe eines Katheters im Rahmen einer Insemination oder nach dem Embryotransfer im Rahmen einer künstlichen Befruchtung (IVF) müssen Paare 14 Tage auf den Schwangerschaftstest warten.

Während sich dieser Zeitraum theoretisch kurz anhört, können sich diese zwei Wochen für das Paar aufgrund der emotionalen Belastung extrem in die Länge ziehen.

Einerseits stellt sich eine gewisse Euphorie, Hoffnung und Vorfreude auf ein neues Familienmitglied ein; andererseits macht sich beim Paar aber auch Angst, Stress, Machtlosigkeit und Nervosität gegenüber eines möglichen negativen Schwangerschaftstestergebnis breit.

Dabei handelt es sich um die zwei Wartewochen und ist dem Hormon beta-hCG geschuldet, das im Schwangerschaftstest untersucht wird.

Das Schwangerschaftshormon beta-hCG

Das humane Choriongonadotropin (hCG) ist ein Hormon, das vom Embryo durch Einnistung in die Gebärmutter der Mutter und später durch die Syncytiotrophagen (Plazenta) freigesetzt wird.

Dieses Hormon fördert die Freisetzung von Progesteron durch den Gelbkörper, was die Entwicklung der Gebärmutterschleimhaut und damit das Wachstum des Fötus ermöglicht.

Mit fortschreitender Entwicklung des Fötus steigt der Spiegel des Hormons Beta-hCG allmählich an, bis er im zweiten oder dritten Monat der Schwangerschaft zu sinken beginnt.

Aus diesem Grund wird empfohlen, mit der Durchführung eines Schwangerschaftstests mindestens 14 Tage zu warten, da die Hormonspiegel möglicherweise nicht ausreichen, um von den Messgeräten erfasst zu werden. Auf diese Weise ist das Ergebnis des Schwangerschaftstests zuverlässiger, und ein falsch positiv bzw. ein falsch negativ wird vermieden.

Symptome während der Wartewochen

Zunächst einmal weisen wir daraufhin, dass die Symptome, die eine Frau während der zwei Wartewochen verspürt, nicht auf eine Schwangerschaft hinweisen. In den ersten Tagen hat sich der Embryo noch nicht einmal in die Gebärmutter eingenistet.

Nach einer Kinderwunschbehandlung stehen die Symptome in Zusammenhang mit den Nebenwirkungen der ovariellen Stimulation sowie mit dem Progesteron, das während dieser Zeit noch eingenommen wird.

Die Symptome während der zwei Wartewochen treten unabhängig davon auf, ob der Schwangerschaftstest positiv oder negativ ausfällt. Außerdem ist es ebenfalls möglich, während dieser Zeitspanne keine Symptome zu spüren.

Hier zählen wir einige der häufigsten Symptome während der zweiwöchigen Wartezeit auf:

Darüber hinaus berichten einige Frauen über andere Symptome wie einen trockenen Mund, vermehrten Durst und Hunger, Krämpfe und Durchfall, hohe Körpertemperatur, Krämpfe in der Gebärmutter, Blähungen, Akne und Pickel, allgemeines Unwohlsein usw.

Blutungen in der Wartezeit (Beta-Wartezeit): Einnistung oder Menstruation?

Das Auftreten leichter Schmierblutungen oder vaginaler Blutungen in diesen Tagen ist eines der Symptome, die bei Patientinnen am meisten Besorgnis auslösen. Es ist jedoch von grundlegender Bedeutung, die Ruhe zu bewahren, da dies keineswegs das Scheitern der Kinderwunschbehandlung bedeuten muss.

Einige Frauen erleben eine Einnistungsblutung (Implantationsblutung), die durch das Aufreißen von Blutgefäßen des Endometriums entsteht, wenn sich der Embryo daran festsetzt. Sie zeichnet sich durch eine schwache Schmierblutung von kurzer Dauer (von einigen Stunden bis zu ein paar Tagen) und eine Farbe aus, die zwischen Dunkelbraun und Rosé variiert. Im Gegensatz zur Regelblutung ist die Einnistungsblutung nicht stark und enthält keine Blutgerinnsel.

Wenn die Blutung hellrot wird, in ihrer Menge einer normalen Menstruation ähnelt oder von akuten Bauchschmerzen begleitet wird, empfiehlt es sich, das medizinische Team der Klinik zu kontaktieren. Auf keinen Fall darf jedoch die hormonelle Medikation (wie z. B. Progesteronzäpfchen) ohne ausdrückliche Anweisung eines Facharztes abgesetzt werden.

Tips für die 2 Wartewochen

Sobald die Insemination oder der Embryotransfer durchgeführt wurde, muss nur noch der Schwangerschaftstest abgewartet werden. Diese Zeit ist voller Höhen und Tiefen und für die werdenden Eltern nicht leicht.

Embryologin Aitziber Domingo gibt uns einige Ratschläge zum richtigen Verhalten nach einem Embryotransfer:

Wir sagen allen Patientinnen, dass sie ihren Alltag wie gewohnt nachgehen können, aber große Anstrengungen vermeiden sollen. Eine 24-stündige Erholungsphase wird empfohlen, bedeutet aber nicht, im Bett oder auf der Couch zu liegen, sondern einfach nur auf übermäßige körperliche Aktivitäten wie Sport zu verzichten.

Im nächsten Abschnitt geben wir noch weitere Tips, wie werdende Eltern am besten mit der zweiwöchigen Wartezeit umgehen:

Alltagsgewohnheiten aufnehmen
mit der täglichen Routine fortfahren. Sich mit Arbeit und Hobbies zu beschäftigen hilft, nicht an eine Schwangerschaft zu denken.
Keine übermäßige Erholung
eine Freistellung von der Arbeit ist nicht notwendig, es sei denn, die Art der Arbeit birgt ein gewisses Risiko, wie z.B. übermäßiges Gewichtheben. Wie sonst sind auch hier die ärztlichen Anordnungen zu folgen..
Sich über Symptome nicht den Kopf zerbrechen
leichter gesagt als getan, aber trotzdem extrem wichtig. Viele Frauen bilden sich Symptome ein oder neigen dazu, kleinere Schwindelgefühle, Beschwerden oder Schmerzen zu übertreiben die sie mit einer Schwangerschaft verbinden, die aber möglicherweise gar nichts damit zu tun haben.
Auf ein negatives Ergebnis einstellen
man wird nicht immer gleich beim ersten Versuch schwanger. In diesem Bewusstsein sollte sich die Patientin daher voller Optimismus und Stärke auf die nächste Runde vorbereiten. Sich bereits mit einem möglichen negativen Ergebnis zu befassen hilft Misserfolge zu überwinden und Enttäuschung zu vermeiden.
Positive und entspannte Einstellung bewahren
es empfiehlt sich, Stress und Angst zu vermeiden. Alltagsroutinen und Entspannungsübungen können während der zweiwöchigen Wartezeit durchgeführt werden.
Gegenseitige Unterstützung und Respekt
es ist äußerst wichtig, die Emotionen und Gefühle des Partners zu verstehen.
Nicht zum Hauptgesprächsthema machen
man kann darüber sprechen, es sollte nur nicht zum einzigen Gesprächsthema werden, weder unter Freunden, in der Familie noch mit dem eigenen Partner.
Psychologische Unterstützung
falls notwendig, kann die Hilfe von Fachleuten in Anspruch genommen werden, um die Angst und Verzweiflung während dieser Zeit zu überwinden.

Die Einhaltung dieser Tips hilft nicht nur, die zweiwöchige Wartezeit zu verkürzen, sondern kann auch helfen mit dem Schwangerschaftstestergebnis besser umzugehen.

Fragen die Nutzer stellten

Welche Symptome sind normal in den zwei Wartewochen?

Während der Wartewochen kann alles passieren. Von ausbleibende Symptome bis zu den typischen Schwangerschaftssymptomen wie Müdigkeit, Übelkeit, menstruationsähnliche Unterleibsschmerzen... Manchmal sind sogar leichte Blutungen möglich.

Wann kann man nach einer IVF einen Schwangerschaftstest durchführen?

Die In-Vitro-Fertilisation besteht aus mehreren Phasen. Die erste davon ist die Stimulation des Eisprungs, die von der Menstruation bis zur Punktion der Eierstöcke (wenn die Eizellen aus dem Eierstock entnommen werden) reicht. Diese Phase dauert in der Regel zwischen 10-14 Tagen.

Nach der Entnahme der Eizellen beginnt die zweite Phase, die "Laborphase", in der die Eizellen befruchtet werden und die Embryonen sich entwickeln können. Embryonen können zwischen Tag 2 und 5 transferiert werden.

Wenn der Embryotransfer am 5. Tag der Entwicklung (Blastozystenstadium) durchgeführt wird, ist 10-12 Tage nach dem Transfer ein Schwangerschaftstest (b-HCG im Blut) vorgesehen. Dies wäre die Lutealphase von der Übertragung bis zum Schwangerschaftstest.

Wie sind die Symptome während der Wartewochen in einer Eizellenspende?

Die Symptome oder Beschwerden, die während der Wartezeit (Beta-Wartezeit) nach dem Transfer gespendeter Embryonen oder einer Eizellspende auftreten können, fallen im Vergleich zu den Symptomen einer Wartezeit nach einer IVF mit eigenen Eizellen unter Umständen geringer aus. Dies liegt daran, dass die Frau im Fall einer Eizellspende die Phase der ovariellen Stimulation nicht durchläuft und die verabreichte hormonelle Medikation daher geringer war.

Wie sollte man sich während der Wartewochen ernähren?

Im Allgemeinen wird während der Beta-Wartezeit nach einer künstlichen Befruchtung eine gesunde und ausgewogene Ernährung empfohlen. Daher sollte die Ernährung während der Beta-Wartezeit Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch usw. umfassen. Einige Fachärzte empfehlen für diese Tage Nüsse und proteinreiche Gelatine.

Schinken hingegen wird während der Beta-Wartezeit nicht empfohlen. Sollte es zu einer Schwangerschaft kommen, könnte der Verzehr von Schinken für den Fötus schädlich sein, wenn die Frau noch keine Toxoplasmose durchgemacht hat.

Was Getränke angeht, wird ebenfalls vom Konsum alkoholischer Getränke und Limonaden abgeraten. Die Patientin sollte jedoch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten.

Welche Symptome tauchen während der Wartewochen nach einem Blastozystentransfer auf?

Es gibt keine Unterschiede bei den Symptomen nach einem Embryotransfer am Tag 3 der Entwicklung oder einem Embryotransfer am Tag 5 im Blastozystenstadium.

Daher kann die Frau während dieser 10–12 Tage der Wartezeit (Beta-Wartezeit) nach dem Embryotransfer dieselben Symptome spüren, unabhängig davon, ob der Transfer am Tag 3 oder am Tag 5 durchgeführt wurde.

Ist ein geschwollener Bauch während der zwei Wartewochen normal?

Ja, das ist ein recht häufiges Symptom während der Wartezeit (Beta-Wartezeit). Ein Blähbauch oder Unterleibsschwellungen während der Wartezeit sind meist eine Nebenwirkung der hormonellen Medikamente, die für die ovarielle Stimulation verwendet werden.

Zusätzlich zu diesem Symptom kann die Patientin auch geschwollene Brüste sowie ein Ziehen oder Stechen im Bauch- und Lendenbereich verspüren.

Kann man während der zwei Wartewochen verreisen?

Es ist völlig unbedenklich, während der Wartezeit (Beta-Wartezeit) eine Reise zu unternehmen. Dies hilft dabei, sich abzulenken und die für diesen Moment nach einer Kinderwunschbehandlung typische Nervosität zu reduzieren.

Es wird jedoch empfohlen, sich nicht zu sehr zu verausgaben oder große Anstrengungen zu unternehmen. Zu beachten ist, dass bei bestehender Übelkeit eine lange Autofahrt das Unwohlsein verstärken und zu Erbrechen führen kann.

Ist die Dauer der Wartezeit (Beta-Wartezeit) bei allen Kinderwunschbehandlungen gleich?

Nicht genau. Obwohl im Allgemeinen empfohlen wird, einen Zeitraum von 10 bis 14 Tagen abzuwarten, bevor ein Schwangerschaftstest durchgeführt wird, variiert der ideale Zeitpunkt für den Bluttest je nach der angewandten Methode der assistierten Reproduktion und dem Entwicklungsstadium des Embryos leicht:

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In einer In vitro Fertilisation beginnt die zweiwöchige Wartezeit ab dem Embryotransfer. Wenn Sie mehr zu diesem Vorgang wissen möchten, empfehlen wir diesen Post: Der Embryotransfer.

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Literaturverzeichnis

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Purewal S, Chapman SCE, van den Akker OBA. Depression and state anxiety scores during assisted reproductive treatment are associated with outcome: a meta-analysis. Reprod Biomed Online. 2018 Jun;36(6):646-657 (Sehen)

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