Die Phase der kontrollierten ovariellen Stimulation (KOS) bei einer künstlichen Befruchtung (Insemination, AI) ist im Vergleich zur KOS für eine In-vitro-Fertilisation (IVF) eine viel mildere Phase. Die für eine Insemination verabreichten Hormondosen sind geringer, da nur die Entwicklung von 1-2 Eizellfollikeln erforderlich ist.
Zu diesem Zweck beginnt das KOS-Protokoll für die Insemination mit der Verabreichung von Injektionen zwischen dem zweiten und dritten Tag der Menstruation. Die Dauer dieser Phase im Inseminationsprozess beträgt in der Regel etwa 8-14 Tage, in denen sich die Patientin verschiedenen ärztlichen Kontrollen unterzieht.
Sobald die Follikel die gewünschte Größe erreicht haben, ordnet der Spezialist die Verabreichung von hCG an, um den Eisprung auszulösen. Auf diese Weise wird die Insemination 36 Stunden nach dieser Injektion geplant.