Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist eine Autoimmunerkrankung, deren Diagnose auf einem klinischen Kriterium und einem Laborkriterium basiert.
Das klinische Kriterium besteht im Allgemeinen aus dem Vorhandensein von Thrombosen, wiederholten Fehlgeburten, fetalem Verlust oder Frühgeburten, die nicht mit einer anderen Ursache in Verbindung gebracht wurden.
Andererseits ist das Laborkriterium die Bestimmung des Vorhandenseins von Antiphospholipid-Antikörpern (aPL) durch eine Blutuntersuchung. Die wichtigsten untersuchten aPL sind das Lupus-Antikoagulans, Anticardiolipin-Antikörper und Anti-β2-Glykoprotein-I-Antikörper. Wenn einer von ihnen ein positives Ergebnis liefert, muss die Bestimmung nach mindestens 12 Wochen wiederholt werden, um das Ergebnis zu bestätigen.