Die Mehrheit der durch künstliche Befruchtung (Insemination, AI) erzielten Schwangerschaften sind Einlingsgeburten, so der statistische Bericht der Spanischen Gesellschaft für Fruchtbarkeit aus dem Jahr 2023. Die Erklärung hierfür ist, dass AI-Behandlungen und die damit verbundene ovarielle Stimulation zunehmend kontrolliert werden, um Mehrlingsschwangerschaften zu vermeiden, da diese die Gesundheit der Mutter und der Babys gefährden könnten. Daher ist das Ziel der AI, die Entwicklung von nur einem oder zwei Eizellen zu erreichen. Bei einer stärkeren ovariellen Stimulation wird die Insemination in diesem Zyklus abgebrochen.
Betrachtet man die Rate der Zwillingsgeburten, so liegt sie bei der IAC (Insemination mit Partner-Sperma) bei 8,1 %, während sie bei der IAD (Insemination mit Spendersperma) 7,4 % beträgt.