Nach mehreren Studien ist die Wahrscheinlichkeit einer Zwillingsschwangerschaft bei In-vitro-Fertilisationsbehandlungen (IVF) höher als auf natürlichem Wege. Die genaue Ursache dafür ist unbekannt, obwohl es vermutlich mehrere Hypothesen gibt.
Es wird allgemein angenommen, dass die Zona pellucida des Embryos eine Schlüsselrolle spielt. Es ist möglich, dass sich der Embryo, wenn er schlüpft, um sich in der Gebärmutter einzunisten, in zwei Teile teilt. Dieser Prozess könnte durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, wie z. B. die Manipulation des Embryos für ICSI und assistiertes Hatching, um die Freisetzung des Embryos zu fördern.
Darüber hinaus könnten auch die Verhärtung der Pellucidschicht und die Embryokultur im Labor Gründe für diese erhöhte Wahrscheinlichkeit von Zwillingen bei IVF sein.