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FAQs
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Welche Reproduktionsoptionen haben serodiskordante Paare, um ein Kind ohne Ansteckungsgefahr zu bekommen?

durch Dr. Med. Esther Marbán Bermejo (gynäkologin).
Letzte Aktualisierung: 28/02/2019

Eine serodiskordante Beziehung ist eine Beziehung, in der ein Partner eine übertragbare Infektionskrankheit wie HIV hat und der andere nicht. Sie kann auch für andere Krankheiten wie Hepatitis C und Hepatitis B gelten.

In Fällen, in denen der männliche Partner erkrankt ist, besteht die wichtigste Methode zur Beseitigung des Infektionsrisikos in der Durchführung einer Samenspülung. Das Sperma wird im Labor aufbereitet, gewaschen und ein Bruchteil wird verschickt, um mit molekularbiologischen Techniken zu bestätigen, dass in der Probe keine Spuren einer Infektion vorhanden sind. Wenn dies der Fall ist, könnte die Probe, die eingefroren bleibt, sicher für die weitere Behandlung verwendet werden.

Wenn die Frau Trägerin der Infektion ist, ist es wichtig, dass sie vor Beginn der Behandlung eine nicht erkennbare oder niedrige Viruslast hat. In Fällen hoher Viruslast wird empfohlen, die Behandlung vor Beginn der ART durchzuführen, um die Präsenz des Virus und das Risiko der Übertragung auf das Kind zu minimieren. Wenn eine Behandlung während der Schwangerschaft erforderlich ist, muss sie ebenfalls ordnungsgemäß angepasst und von dem Spezialisten, der sie durchführt, genehmigt werden. In dieser Situation einer adäquaten Behandlung, einer nicht nachweisbaren Viruslast ist das Risiko einer Übertragung der Infektion auf den Fötus sehr gering.

Hier können Sie den kompletten Artikel lesen: Mit HIV ein Kind bekommen: Reproduktionsmethoden und mögliche Risiken ( 17).
Dr. Med. Esther Marbán Bermejo
Dr. Med. Esther Marbán Bermejo
Gynäkologin
Abschluss des Medizinstudiums an der Universität Alcalá mit den Schwerpunkten Gynäkologie und Geburtshilfe am Allgemeinen Universitätsklinikum Gregorio Marañón in Madrid. Sie verfügt über mehrjährige Erfahrung als Gynäkologin mit Schwerpunkt assistierte Reproduktion.
Zulassungsnummer: 282859737
Gynäkologin. Abschluss des Medizinstudiums an der Universität Alcalá mit den Schwerpunkten Gynäkologie und Geburtshilfe am Allgemeinen Universitätsklinikum Gregorio Marañón in Madrid. Sie verfügt über mehrjährige Erfahrung als Gynäkologin mit Schwerpunkt assistierte Reproduktion. Zulassungsnummer: 282859737.