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Kann der Abstinenzzeitraum die Spermienmotilität beeinflussen?

durch Álvaro Martínez Moro.
Letzte Aktualisierung: 15/04/2020

Der männliche Faktor ist derzeit einer der wichtigsten Aspekte der assistierten Reproduktion. Es wurden verschiedene genetische Diagnoseverfahren eingesetzt, um die Rolle zu analysieren, die der Mann bei der Erzielung einer Schwangerschaft spielt.

Der Zeitraum der Abstinenz ist ein Aspekt, der sich im Laufe der Jahre verändert hat. Zunächst ist man davon ausgegangen dass, je größer die Abstinenz, desto besser das Ergebnis sowohl der Spermiendiagnose als auch der Embryonalentwicklung und der Schwangerschaft. Einige Studien zeigen, dass eine Periode mit häufigen Ejakulationen nach einem Abstinenzzeitraum die Spermienqualität verbessern kann.

Der Zeitraum der Abstinenz unterscheidet sich je nach Kinderwunschzentrum und der Standardisierung der Prozesse. Nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation soll die sexuelle Abstinenz zwischen 2-7 Tagen betragen. Wenn die Abstinenz weniger als zwei Tage beträgt, finden wir Spermatozoen, die möglicherweise weniger DNA-Fragmentierung aufweisen, aber die Anzahl der Spermatozoen ist geringer als unter normalen Bedingungen. Wenn wir eine hohe Abstinenzzeit haben, ist es wahrscheinlich, dass wir eine reduzierte Spermienbeweglichkeit feststellen.

Abschliessend ist es wichtig, eine optimale Abstinenzzeit gemäss den Empfehlungen des Zentrums für assistierte Reproduktion einzuhalten, um die Erfolgschancen in jedem Fall zu maximieren.

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 Álvaro  Martínez Moro
Álvaro Martínez Moro
Embryologe
Álvaro Martínez Moro hat einen Abschluss in Biologie der Universität Granada und einen Master in fortgeschrittener Biotechnologie der Universität A Coruña sowie einen eigenen Master in menschlicher Reproduktion der Universität Complutense in Madrid und einen weiteren in medizinischer Genetik der Universität Valencia. Er besitzt außerdem einen Postgraduiertenabschluss in Klinischer Genetik der Universität Alcalá de Henares.
Embryologe. Álvaro Martínez Moro hat einen Abschluss in Biologie der Universität Granada und einen Master in fortgeschrittener Biotechnologie der Universität A Coruña sowie einen eigenen Master in menschlicher Reproduktion der Universität Complutense in Madrid und einen weiteren in medizinischer Genetik der Universität Valencia. Er besitzt außerdem einen Postgraduiertenabschluss in Klinischer Genetik der Universität Alcalá de Henares.