Das Turner-Syndrom lässt sich dank pränataler Untersuchungen wie der Amniozentese bereits vor der Geburt diagnostizieren. Zudem können pränatale Ultraschalluntersuchungen aufgrund der Feststellung von Fehlbildungen am Kopf oder am Hals des Fötus den Verdacht auf ein mögliches Turner-Syndrom wecken.
Ist dies nicht der Fall, wird das Turner-Syndrom nach der Geburt festgestellt, da es bestimmte Merkmale gibt, die mit dieser Chromosomenstörung einhergehen. Beispielsweise weisen Mädchen mit Turner-Syndrom nach Eintritt in die Pubertät eine Verzögerung der sexuellen Entwicklung auf, doch muss die Diagnose durch einen Karyotyp bestätigt werden.
Hier können Sie den kompletten Artikel lesen: Turner-Syndrom: Ursachen, Merkmale und Schwangerschaft ( 16).

Marta Barranquero Gómez
Abschluss in Biochemie und Biomedizin an der Universität Valencia (UV) und spezialisiert auf Assistierte Reproduktion an der Universität Alcalá de Henares (UAH) in Zusammenarbeit mit Ginefiv und in klinischer Genetik an der Universität Alcalá de Henares (UAH).
Zulassungsnummer: 3316-CV