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Kann man die Spermienmenge erhöhen?

durch Zaira Salvador.
Letzte Aktualisierung: 03/09/2018

Es gibt einige Tipps, um die Menge der Spermien zu erhöhen, die mit dem Ejakulat ausgestoßen werden, und so die Chance auf eine Schwangerschaft zu erhöhen:

  • Vermeiden Sie den Konsum von Tabak, Alkohol und Drogen. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass schädliche Gewohnheiten wie Rauchen die Spermienproduktion negativ beeinflussen können, daher ist es ratsam, ein gesundes Leben zu führen.
  • Regelmäßige Bewegung kann ebenfalls Vorteile bringen, da sie die Blutzirkulation verbessert und durch eine erhöhte Spermienproduktion in den Hoden die Spermiensynthese fördert.
  • Eine gesunde Ernährung, weniger Verzehr von gesättigten Fetten und die Erhöhung der natürlichen Antioxidantien, die in Obst und Gemüse enthalten sind, verhindert die Oxidation der Spermien und verbessert deren Überleben und Beweglichkeit.
  • Vermeiden Sie Angst oder Stress, die die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen sowie die Erektion oder Ejakulation behindern und die Spermienvitalität reduzieren können.
  • Halten Sie die ideale Hodentemperatur aufrecht, vermeiden Sie Saunagänge, heiße Bäder und enge Unterwäsche. Die Hoden befinden sich im Hodensack, da für die Spermienproduktion eine um 2 bis 3 Grad niedrigere Temperatur als im restlichen Körper empfohlen wird.

Obwohl diese Empfehlungen nützlich sind, um die Quantität und Qualität der Spermien zu erhöhen, sind sie keine Wundermittel. Es gibt sehr ernste Zustände aufgrund anatomischer oder endokriner Probleme, bei denen Männer keine Spermien produzieren können. Es ist notwendig, dass die Prozesse der Spermiensynthese in den Hodenkanälchen vorhanden sind, um die Spermienproduktion zu verbessern.

Für Sie empfohlen: Wie wird die Spermienmenge im Ejakulat getestet?.

 Zaira Salvador
Zaira Salvador
Embryologin
Abschluss in Biotechnologie an der Polytechnischen Universität Valencia (UPV) und Spezialistin für assistierte Reproduktion mit Masterabschluss in Human Reproduction Biotechnology am Instituto Valenciano de Infertilidad (IVI) und der Universität Valencia.
Embryologin. Abschluss in Biotechnologie an der Polytechnischen Universität Valencia (UPV) und Spezialistin für assistierte Reproduktion mit Masterabschluss in Human Reproduction Biotechnology am Instituto Valenciano de Infertilidad (IVI) und der Universität Valencia.