Die Diagnose der Endometriose mittels Blutuntersuchungen stützt sich auf den Tumormarker Ca-125, dessen Spiegel normalerweise ansteigen, wenn die Krankheit die Eierstöcke betrifft. Dieser Test liefert jedoch keine definitiven Ergebnisse, da dieser Marker auch bei Vorliegen der Pathologie in normalen Bereichen bleiben kann.
Zudem mangelt es Ca-125 an diagnostischer Spezifität, da seine Werte auch bei Myomen, Peritonitis, Schwangerschaft, der Menstruation selbst oder onkologischen Prozessen ansteigen.
Das Antigen CA 19-9 dient seinerseits als ergänzender Indikator zur Beurteilung des Schweregrads der Endometriose, obwohl es eine geringere diagnostische Sensitivität als der Ca-125-Marker besitzt.
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durch Marta Barranquero Gómez (embryologin) Und Sara Salgado (embryologin).
Letzte Aktualisierung: 27/04/2026