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Vida Fertility Institute Madrid Support Group

Fertility Support Group
Diese Klinik ist Mitglied im ProgrammFertility Support Group.
Vom spanischen Gesundheitsministerium anerkanntes Gesundheitszentrum mit der standardisierten Zentrumscode (CCN): 1328024248

Vida Fertility Institute Madrid antwortet auf unsere Leser

Wenn ich eine Antralfollikelzahl von 4 habe, kann ich dann bei der Punktion nur 4 Eizellen gewinnen?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 22/05/2026

Dr. Med. Katharina Spies, Gynäkologin an der Klinik Vida Fertility Institute in Madrid, erklärt uns, ob die Anzahl der Antralfollikel der Anzahl der Eizellen entspricht, die bei der Eizellentnahme gewonnen werden:

Die Anzahl der Antralfollikel gibt uns eine Idee, wie viele Follikel während der Stimulation wachsen können und wie viele Eizellen erhalten werden können.

Sehen wir zum Beispiel beim ersten Ultraschall acht Follikel, können wir hoffen, dass sich etwa sechs bis acht Follikel während der Stimulation entwickeln. In der Regel rechnen wir dann mit etwa einer Eizelle pro Follikel.

Es kann jedoch vorkommen, dass ein Follikel leer ist oder dass die enthaltene Eizelle nicht reif ist. Diese Informationen bekommen wir erst nach der Eizellentnahme. Es ist also nicht möglich, das im Ultraschall zu sehen.

Generell gibt uns der AMH-Wert und die Anzahl der Antralfollikel eine Idee, wie viele reife Eizellen wir bekommen können. Letztendlich ist es jedoch bei jedem Zyklus unterschiedlich und von mehreren Faktoren abhängig.

Bringt die Dual-Stimulation (Dual Stim) größere Risiken mit sich?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 20/04/2026

Die Dual-Stimulation (Dual Stim) ist ein Protokoll, bei dem in einem einzigen Zyklus zwei Stimulationsphasen durchgeführt werden – eine in der Follikelphase und eine weitere nach dem Eisprung, in der Lutealphase. Ziel ist es, in kurzer Zeit mehr Eizellen zu gewinnen, insbesondere bei Frauen mit niedriger ovarieller Reserve oder geringer Reaktion auf Stimulation.

Sind die Risiken höher als bei einer normalen Stimulation?

Im Allgemeinen sind die Risiken einer Dual-Stimulation ähnlich wie bei einer herkömmlichen ovariellen Stimulation:

  • Beschwerden wie Blähungen, Brustspannen oder Stimmungsschwankungen.
  • Sehr selten: ovarielles Überstimulationssyndrom (OHSS), vor allem bei hoher Reaktion – bei Dual Stim selten, da es meist für Low-Responder angewandt wird.
Imagen:

Wichtiger Punkt:

Der Schlüssel liegt in der Personalisierung. Die Hormonmengen und der Zeitpunkt der Stimulation werden individuell an die Patientin angepasst. Die Dual-Stimulation wird nur dann empfohlen, wenn der Nutzen klar überwiegt – typischerweise bei Frauen mit niedriger Eizellreserve, um in kürzester Zeit mehr Chancen zu schaffen.

Die Dual-Stimulation ist nicht grundsätzlich riskanter, sollte aber nur unter strenger medizinischer Überwachung und bei geeigneten Patientinnen angewendet werden.

Ist die Fruchtbarkeitsuntersuchung bei einer künstlichen Befruchtung und bei einer IVF dieselbe?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 30/03/2026

Dr. Med. Katharina Spies, Gynäkologin an der Klinik Vida Fertility Institute in Madrid, beantwortet in diesem Video die Frage, ob die Fruchtbarkeitsuntersuchung bei der künstlichen Befruchtung dieselbe ist wie bei der IVF.

Die Untersuchungen auf Fruchtbarkeit sind vor einer künstlichen Befruchtung und einer IVF-Behandlung sehr ähnlich, aber nicht identisch.

Für eine Insemination müssen die Eileiter durchgängig sein. Deshalb wird vor einer Insemination die sogenannte Hysterosalpingografie durchgeführt, bei der die Durchlässigkeit der Eileiter überprüft wird. Für eine IVF-Behandlung ist dies nicht notwendig, da wir dabei nicht auf die Eileiter angewiesen sind.

Bei beiden Behandlungen werden jedoch generelle Gesundheitsuntersuchungen empfohlen und die Eizellreserve der Frau sowie die Samenqualität des Partners untersucht.

Ist eine gute ovarielle Reserve für eine künstliche Befruchtung notwendig, wenn nur eine oder zwei Eizellen benötigt werden?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 19/02/2026

Die ovarielle Reserve bezeichnet die Menge und Qualität der Eizellen, die eine Frau zu einem bestimmten Zeitpunkt hat. Bei der künstlichen Befruchtung (Insemination) werden in der Regel nur ein bis zwei Folikel für den Eisprung angestrebt. Das könnte vermuten lassen, dass eine gute Reserve nicht so wichtig ist – doch das ist nur teilweise richtig.

Warum spielt die ovarielle Reserve dennoch eine Rolle?

  • Eine niedrige ovarielle Reserve geht oft mit einer geringeren Eizellqualität einher.
  • Bei der Insemination findet die Befruchtung im Körper der Frau statt und wird medizinisch nicht kontrolliert – es gibt keine Garantie, dass die Eizellen tatsächlich reif sind und dann auch befruchtet werden.
  • Weniger Eizellen guter Qualität bedeuten weniger Chancen pro Zyklus.

In Fällen mit stark eingeschränkter ovarieller Reserve kann die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Insemination deutlich sinken. In solchen Situationen wird oft eine IVF (In-vitro-Fertilisation) empfohlen, da hier mehr Eizellen entnommen, befruchtet und im Labor ausgewählt werden können

Imagen: Eizellreserve und Schwangerschaft durch künstliche Befruchtung

Auch wenn bei einer Insemination nur ein bis zwei Eizellen benötigt werden, ist eine ausreichende ovarielle Reserve wichtig, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu optimieren. Wenn die Reserve niedrig sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch die Qualität der sich entwickelnden Eizellen niedrig ist, und es sollte mit dem Arzt besprochen werden, ob eine andere Behandlung sinnvoller ist.

Kann der präimplantationgenetische Test (PGT) das Fehlgeburtsrisiko verringern?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 26/01/2026

Dr. Med. Katharina Spies, Gynäkologin an der Klinik Vida Fertility Institute in Madrid, erzählt uns, ob der Präimplantations-Gentest mögliche Fehlgeburten verhindert:

Die genetische Präimplantationsdiagnostik ermöglicht, dass die Embryonen vor dem Transfer auf Chromosomenstörungen untersucht werden und somit nur genetisch gesunde Embryonen transferiert werden.

Da genetische Veränderungen die häufigste Ursache für fehlende Einnistungen oder für Aborte sind, erhöht die genetische Präimplantationsdiagnostik einerseits die Chance auf eine Einnistung und eine Schwangerschaft und vermindert gleichzeitig das Risiko auf Fehlgeburten.

Somit besteht bei Patienten mit wiederholten Aborten eine medizinische Empfehlung für die genetische Präimplantationsdiagnostik.

Wird im Rahmen der Fruchtbarkeitsuntersuchung beim Mann immer eine Hormonanalyse durchgeführt?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 19/12/2025

Bei der Fruchtbarkeitsuntersuchung beim Mann ist die erste und wichtigste Untersuchung meist das Spermiogramm, bei dem Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien analysiert werden. Eine Hormonuntersuchung wird nicht in allen Fällen routinemäßig durchgeführt, sondern vor allem dann, wenn bestimmte Hinweise auf mögliche Störungen vorliegen.

Wann ist eine Hormonanalyse sinnvoll?

  • Wenn das Spermiogramm Auffälligkeiten zeigt (z. B. sehr niedrige Spermienanzahl oder keine Spermien).
  • Bei Anzeichen hormoneller Störungen wie Libidoverlust, erektiler Dysfunktion oder verzögerter Pubertät.
  • Wenn eine Erkrankung der Hypophyse oder andere hormonelle Störungen vermutet werden.
Imagen: Wird beim Mann immer eine Hormonanalyse durchgeführt?

Die Hormonanalyse kann Werte wie FSH, LH, Testosteron, TSH, Prolaktin und in manchen Fällen Estradiol messen. Diese Informationen helfen, die Ursache der Fruchtbarkeitsprobleme genauer zu bestimmen.

Ein Hormonstatus ist nicht immer Bestandteil der Standarddiagnostik, spielt aber eine entscheidende Rolle, wenn es Anzeichen auf eine hormonelle Ursache gibt oder das Spermiogramm stark abweicht.

Hat die Eizellspende mit frischen Eizellen mehr Vorteile als mit kryokonservierten?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 24/11/2025

Dr. Med. Katharina Spies, Gynäkologin an der Klinik Vida Fertility Institute in Madrid, gibt uns in diesem Video die Antwort sie uns die Frage, ob die Spende von frischen oder vitrifizierten Eizellen besser ist:

Viele Patienten fragen uns, ob es besser ist, frische oder vitrifizierte Eizellen für die Befruchtung zu verwenden. Im Allgemeinen bevorzugen wir frische Eizellen aus verschiedenen Gründen. Die Eizellen können durch die Vitrifizierung und Desvitrifizierung einen Qualitätsverlust erleiden, da sich normalerweise nicht alle Eizellen wieder gut auftauen lassen und wir so eventuell weniger Embryonen im Blastozystenstadium bekommen. Außerdem ermöglicht uns die Arbeit mit frischen Eizellen die Befruchtung mit eingefrorenen Samenzellen, was in der Regel die Organisation der Patienten vereinfacht. Falls die Patienten jedoch einen konkreten Termin für die Befruchtung der Eizellen wünschen, können auch vitrifizierte Eizellen verwendet werden, mit gleich guten Schwangerschaftsraten pro Embryotransfer.

Welche Patientinnen können am meisten von einem nicht-invasiven Präimplantationstest profitieren?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 13/10/2025

Dieser Test kann für viele Patientinnen nützlich sein, insbesondere für:

  • Frauen mit wiederholten Fehlgeburten: Er hilft, Embryonen mit korrektem Chromosomensatz zu identifizieren.
  • Paare mit mehreren erfolglosen Transfers: Ermöglicht eine bessere Auswahl der Embryonen mit höherem Implantationspotenzial.
  • Patientinnen, die invasive Biopsien vermeiden möchten: Der Test ist sanft und risikofrei für den Embryo.
  • Frauen ab einem höheren Alter: Das Risiko chromosomaler Anomalien steigt mit dem Alter, und der Test kann helfen, gesunde Embryonen zu erkennen.

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Kann der Embryotransfer bei einer Eizellspende im natürlichen Zyklus durchgeführt werden?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 17/09/2025

Ja, in bestimmten Fällen kann der Embryotransfer bei einer Eizellspende auch im natürlichen Zyklus erfolgen. Normalerweise wird bei der Eizellspende das Endometrium der Empfängerin mit Hormonen vorbereitet, um den Transfer optimal zu planen. Im natürlichen Zyklus dagegen nutzt man den eigenen hormonellen Rhythmus der Frau, ohne zusätzliche Stimulationsmedikamente.

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Kann ich mit einem Test auf genetische Kompatibilität herausfinden, ob ich eine Krankheit habe?
durch Dr. Med. Katharina Spies. Letzte Aktualisierung: 18/08/2025

Ein genetischer Kompatibilitätstest (auch Genetic Matching Test oder Carrier Screening genannt) ist eine Analyse, die in der assistierten Reproduktion verwendet wird, um festzustellen, ob eine Person Träger bestimmter genetischer Mutationen ist. Ziel ist es, das Risiko zu erkennen, dass beide Partner die gleiche krankheitsverursachende Mutation tragen, was zu einer erblichen Krankheit beim zukünftigen Kind führen könnte.

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