Gefrorene vs. frische Embryonen: Auswirkungen auf das fetale Wachstum

durch (embryologin).
Aktualisiert am 16/03/2026

Die assistierte Reproduktion entwickelt sich ständig weiter, um die besten Erfolgsquoten und die höchste Sicherheit für Mutter und Baby zu bieten. Kürzlich hat eine Gemeinschaftsstudie des Karolinska Institutet und des Karolinska Universitätskrankenhauses (Schweden), der Universität Uppsala (Schweden) und der Universität Málaga zusammen mit dem Institut IBIMA (Spanien) Licht auf die frühe Schwangerschaftsentwicklung geworfen.

Die Forscher Mujin Ye, Mariana Barroso, Anna Sara Oberg, Nermin Hadziosmanovic, Arturo Reyes Palomares und Kenny A. Rodriguez-Wallberg haben analysiert, ob es im ersten Trimester Unterschiede im fetalen Wachstum gibt, je nachdem, ob der transferierte Embryo frisch oder gefroren war.

Im Anschluss finden Sie ein Inhaltsverzeichnis mit allen Punkten, die wir in diesem Artikel behandeln.

Fetales Wachstum und Art des Transfers

Eine der häufigsten Sorgen in Fruchtbarkeitssprechstunden ist die Frage, ob der Laborprozess die Entwicklung des zukünftigen Babys beeinflusst. In dieser prospektiven Studie, die 3.445 einzelne Lebendgeburten umfasste, wurde eine interessante Tatsache beobachtet: Schwangerschaften, die nach einem Kryotransfer (gefrorene Embryonen) erzielt wurden, zeigten im ersten Trimester eine etwas größere Scheitel-Steiß-Länge (die Größe des Babys vom Kopf bis zum Ende der Wirbelsäule) im Vergleich zu frischen Transfers.

Es ist wichtig zu betonen, dass der Unterschied gering ist. Die Forscher passten die Daten an, indem sie Faktoren wie das Alter der Eltern oder den Body-Mass-Index der Mutter berücksichtigten, und stellten fest, dass die Kryokonservierung mit dieser größeren Anfangsgröße assoziiert zu sein scheint.

Die Erkenntnis legt nahe, dass Föten aus Zyklen mit aufgetauten Embryonen im Vergleich zu frischen Zyklen und sogar im Vergleich zur natürlichen Empfängnis in den ersten Wochen ein etwas beschleunigtes frühes Wachstumsmuster aufweisen.

Spielt das Stadium des Embryos eine Rolle?

Eine weitere große Frage bei In-vitro-Fertilisationsbehandlungen (IVF) ist der ideale Zeitpunkt für den Embryotransfer: im Teilungsstadium (Tag 2-3) oder im Blastozystenstadium (Tag 5-6)? Das Forschungsteam wollte herausfinden, ob dieser Faktor das beobachtete Wachstum beeinflusst.

Die Ergebnisse zeigten Folgendes:

Dies deutet darauf hin, dass der entscheidende Faktor bei dieser Wachstumsvariation der Prozess der Kryokonservierung oder das hormonelle Milieu der Gebärmutter in einem Kryozyklus ist, und nicht der Entwicklungstag, an dem sich der Embryo beim Transfer befindet.

Daher kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Entscheidung zwischen dem Transfer eines Embryos an Tag 3 oder im Blastozystenstadium weiterhin auf klinischen Kriterien und nicht auf diesen frühen Wachstumsvariationen beruhen sollte.

Schlussfolgerungen für Patienten

Für diejenigen, die sich in einer assistierten Reproduktionsbehandlung befinden, sollten diese Daten mit Gelassenheit interpretiert werden.

Die wichtigste Vorsichtsmaßnahme, die die Autoren vorschlagen, besteht darin, dass Spezialisten dieses beschleunigte Wachstum bei der Durchführung von Datierungsultraschalluntersuchungen berücksichtigen sollten, um das Gestationsalter der Schwangerschaft nicht falsch einzuschätzen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Einfrieren von Embryonen weiterhin eine sichere und wirksame Technik ist, die die Geburt von Millionen von Kindern weltweit ermöglicht hat.

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Literaturverzeichnis

Ye M, Barroso M, Oberg AS, Hadziosmanovic N, Reyes Palomares A, Rodriguez-Wallberg KA. First trimester growth after fresh or frozen single embryo transfer: embryo cleavage vs blastocyst stages. Human Reproduction Open. 2026;1-23. (Sehen)

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