Eine ektope Schwangerschaft tritt auf, wenn die Einnistung des Embryos außerhalb der Gebärmutterhöhle erfolgt, weshalb sie auch als Extrauteringravidität bezeichnet wird.
Vor einiger Zeit bestand der Verdacht, dass die Einnahme der „Pille danach“ das Risiko einer ektopen Schwangerschaft erhöhen könnte, falls ihre empfängnisverhütende Wirkung versagt und es zu einer Schwangerschaft kommt. Spätere Studien haben diesen Befund jedoch nicht bestätigt, und es gibt keine eindeutigen Belege dafür, dass dieses Risiko erhöht ist.
Dennoch gehört zu den Warnhinweisen vor der Einnahme der „Pille danach“, einen Spezialisten zu konsultieren, falls in der Vorgeschichte ektope Schwangerschaften oder eine Salpingitis (Infektion der Eileiter) vorliegen, da diese das Risiko für eine erneute ektope Schwangerschaft erhöhen würden.
Die Notfallkontrazeption ist jedoch, wie der Name schon sagt, nur für Notfälle gedacht, und es ist notwendig, eine andere konventionelle Verhütungsmethode anzuwenden.
