Was ist eine Nabelschnurpunktion?

durch (invitra staff).
Aktualisiert am 04/02/2021

Die Nabelschnurpunktion, auch Chordozentese genannt, ist ein invasiver pränataldiagnostischer Test zum Nachweis von angeborenen und blutbildenden Anomalien beim Fötus. Bei diesem Test wird die Nabelschnur des Fötus punktiert, um sein Blut zu gewinnen und es zu analysieren.

Normalerweise wird die Nabelschnurpunktion zwischen der 18. und 23. Schwangerschaftswoche durchgeführt, sie kann aber auch zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Wie bei jeder diagnostischen Technik kann auch dieser invasive pränatale Test ein Risiko für Mutter und Fötus darstellen. Die Hauptgefahr der Nabelschnurpunktion ist die Möglichkeit eines Spontanabortes. Aus diesem Grund wird diese diagnostische Methode heute nur noch selten angewendet.

Imagen: Nabelschnurpunktion

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Autor

 Romina Packan
Romina Packan
inviTRA Staff
Chefredakteurin und Übersetzerin für die deutsche Ausgabe von inviTRA. Mehr über Romina Packan

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