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Welche Gene hat ein Kind bei einer Eizellenspende?
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Welche Gene hat ein Kind bei einer Eizellenspende?

  1. <span  class="bbp-author-name">Tanja</span>
    Tanja

    Hallo!

    Wir sind ein kinderloses Ehepaar und versuchen nun schon seit 3 Jahren schwanger zu werden. Nachdem alle Behandlungen fehlgeschlagen sind, habe ich meinem Mann vorgeschlagen, es noch
    mit einer Eizellspende zu versuchen. Mein Mann zögert noch, da er Angst hat, das Kind könne genetisch nicht mit mir verwandt sein, da ja die Eizelle von einer fremden Frau stammt und diese Vorstellung gefällt ihm nicht sehr.
    Habt ihr ein paar Argumente, die ihn vielleicht umstimmen könnten? Es wäre ja immerhin schon mal sein Kind, da er seinen Samen miteinbringt. Ich persönlich sehe darin kein Problem, wenn mein zukünftiges Baby meine DNA nicht teilt, aber mein Mann schon. Er hat Angst, dass er dieses Kind vielleicht nicht so lieben könnte weil er ja eigentlich eines mit MIR haben möchte und nicht mit einer Spenderin, so sein Argument.

    Eure Gedanken dazu?

    26/12/2019 um 10:49 am
    Antworten
  2. Hallo Tanja,

    Ein Kind, das durch eine Eizellenspende empfangen wird, teilt NICHT die DNA mit der Empfängerin, d.h. das Kind ist genetisch mit der Eizellenspenderin verwandt. Jedoch wird eine Spenderin mit den der Empfängerin ähnlichen körperlichen Eigenschaften ausgewählt, so dass das Kind später zumindest körperlich Ähnlichkeiten mit der Empfängerin aufweisen wird.

    Hoffe ich konnte deine Frage beantworten.

    Alles Gute!

    26/12/2019 um 11:39 am
    Antworten
  3. Hallo Tanja,

    vielleicht hilft deinem Mann dieser Gedanke weiter: Eurer Kind ist 9 Monate in deinem Bauch, es nimmt deine Emotionen auf, es spürt dich und ebenso zirkuliert dein BLut durch die Plazenta und dein Baby. Das wird sich zwar nicht genetisch auswirken, hat aber trotzdem Einfluss auf die Persönlichkeit deines Kindes und dessen Entwicklung wodurch du praktisch von Anfang an dabei bist, wie dein Kind charakterlich geformt wird.

    Ich denke, sobald ihr euer Baby im Arm haltet, erübrigt sich die Frage nach der DNA. Ich habe z.B. eine gute Freundin, die sich zur Adoption entschieden hat. Sie und ihr Mann mussten sich auch damit auseinandersetzen ein Kind aufzunehmen, dass nicht ihr leibliches Kind ist. Da die SS kontraindiziert war, blieb ihnen nur diese Möglichkeit (aus moralischen Gründen entschieden sie sich gegen Leihmutterschaft). Sie haben sich psychologische Begleitung geholt. Später, als die Zusage kam, waren sie überglücklich und sehen ihr Adoptivkind nun als „ihren Sohn“ an.

    26/12/2019 um 11:46 am
    Antworten
  4. Hallo Tanja!!

    Das spielt doch keine Rolle, welche Genetik das Kind hat. Du bist doch die soziale und rechtliche Mutter.

    09/03/2020 um 12:55 pm
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