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Studie zu den Langzeitfolgen von In-vitro-Fertilisation
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Studie zu den Langzeitfolgen von In-vitro-Fertilisation

  1. <span  class="bbp-author-name">cornelia</span>
    cornelia

    Hallo ihr Lieben,

    mein Mann und ich sind gerade mitten im unseren ersten IVF-Zyklus. Da ich von Natur aus ein sehr wissbegieriger Mensch bin, habe ich zu dieser Thematik ausgiebig recherchiert und bin dabei auf einen Artikel gestoßen, in welchen es um die Langzeitfolgen bei Kindern geht, die im Rahmen einer IVF gezeugt wurden. Laut einer Studie leiden diese häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sollen angeblich eine kürzere Lebenserwartung aufweisen?

    Ich bin jetzt natürlich verunsichert, weil ich nicht möchte, dass unser zukünftiges Kind später davon gesundheitliche Schäden davon tragen wird.

    Kann uns jemand dazu aufklären was es damit auf sich hat?

    08/10/2018 um 8:51 am
    Antworten
  2. Hallo Cornelia!

    Ich glaub, ich weiß auf welchen Post du dich beziehst. Von der Zeit, stimmts? Dort war die Rede von Gefäßproblemen bei Kindern die durch IVF empfangen wurden.

    Mich hat das ebenfalls sehr verunsichert. Ich habe meinen Arzt darauf angesprochen, er meinte dass die Studie nicht aussagekräftig genug sei, und in seiner langjährigen Laufbahn als Arzt wäre ihm kein Fall bekannt geworden, wonach ein Kind später gesundheitliche Probleme aufweisen würde. Wobei mir natürlich auch klar ist, dass er sowas sagen muss, schließlich ist es auch sein Geschäft.

    Lass dich nicht verrückt machen.. Es gibt immer wieder unterschiedliche Ergebnisse von Studien. Heute heißt es schädlich, morgen schon kommen sie wieder zu neuen Erkenntnissen.

    14/11/2018 um 11:55 am
    Antworten
  3. der Thread ist zwar älter, aber immer noch aktuell, deshalb klinke ich mich mal mit ein.

    Mein Mann und ich hatten vor vielen Jahren eine erfolgreiche In-vitro-Fertilisation woraus unsere Tochter entstanden ist. Unsere Tochter ist mittlerweile 14 und zeigt mitterweile schon Veranlagungen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wurde vor kurzem mit einer beginnenden chronisch venösen Insuffizienz diagnostiziert. Von daher kommen wir mittlerweile schon ins Grübeln, ob das nicht in Zusammenhang mit unserer früheren Kinderwunschbehandlung steht. Wobei ich auch sagen muss, dass mütterlicherseits eine Veranlagung zu Krampfadern herrscht. Ich selbst habe immer wieder damit Probleme, und musste mir diese schon öfters ziehen lassen.

    Bin gespannt auf Erkenntnisse und werde diese Diskussion noch aktiv weiterverfolgen.

    Liebe Grüße!

    01/12/2019 um 9:01 am
    Antworten
    • Hallo Bäumchen,

      das freut uns sehr, dass du mit deiner IVF damals so erfolgreich warst und du endlich ein Töchterchen hast 🙂 Es ist eher unwahrscheinlich, dass die CVI auf die künstliche Befruchtung zurückgeht. Wie du schon vermutet hast, ist es höchstwahrscheinlich, dass diese Erkrankung erblich bedingt ist, wenn bei der Mutter selbst diese Veranlagung vorliegt.

      Liebe Grüße

      21/05/2020 um 11:29 am
      Antworten
  4. Hi,

    ich bin auch verunsichert. Mein Mann und ich wollten mit unserer künstlichen Befruchtung dieses Jahr starten. Habe vor einiger Zeit etwas aufgeschnappt, dass das Krebsrisiko angeblich steigt bei Frauen die eine IVF durchlaufen. Ich bin am Boden zerstört, ich hatte mich schon auf die Behandlung gefreut, bin aber mittlerweile nicht mehr sicher, was ich eigentlich noch tun soll… Einerseits habe ich so einen immensen Kinderwunsch, dass es schon körperlich schmerzt, andererseits weiß ich nicht, ob ich es risikieren soll mich einem Krebsrisiko auszusetzen.. Vor allem herrscht in meiner Familie erhöhtes Krebsrisiko (Großvater und Onkel hatten beide Darmkrebs).

    03/03/2020 um 3:02 pm
    Antworten
    • Hallo Magdalena,

      du brauchst dir wirklich keine Gedanken zu machen. Alles wird gut 🙂 Die gute Nachricht ist, dass das Krebsrisiko bei Patientinnen nach einer In-vitro-Fertilisation nicht erhöht ist. Zu dieser Erkenntnis gelangen sowohl eine Studie aus Israel und eine aus England.

      In der Untersuchung aus Israel gelangte man zu folgenden Erkenntnissen: ingesamt 501 Frauen ab 40 hatten eine IVF durchgezogen und diese Patientinnen wurden 16 Jahre lang unter Beobachtung gestellt. 36 von den 501 Frauen entwickelten Krebs (Im Vergleich zu 47,2 erwarteten Fällen). Bei 22 Patientinnen wurde Brustkrebs diagnostiziert (Im Vergleich zu 19,84 erwarteten Fällen). Das bedeutet demnach, dass kein erhöhtes Risiko gegeben ist.

      Die von der Human Fertilisation and Embryology Authority (HFEA) durchgeführten Studie aus England kam zur selben Erkenntniss: Demnach gibt es kein signifikant erhöhtes Risiko für Endometriumkarzinome und Mammakarzinome.

      Hoffe, ich konnte dich beruhigen und wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg zum Wunschkind.

      21/05/2020 um 9:26 am
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